Urlaubsland:
Urlaubsart:
Gerade mal 1,7 Quadratkilometer misst die zu Schleswig Holstein gehörende Insel Helgoland. Sie ist die von Deutschland am weitesten entfernteste Insel und wird von vielen gerne als deutsche Hochseeinsel bezeichnet. Diese Bezeichnung ist jedoch rechtlich und geografisch unwahr.
Wer nach Helgoland reist, wird mit dem Schiff anreisen. Kurz vor der Insel geht es von der komfortablen Fähre in sogenannte „Börteboote“, kleine Passagierboote, die den Urlauber sicher zur Insel bringen. Hintergrund des „Umsteigens“ ist der kleine Hafen, der großen Schiffen das Anlagen verwehrt. Die Fahrt auf einem Börteboot ist für Urlauber mit einer leichten Seekrankheit ein erneutes Abenteuer, da eine Fahrt auf diesen Booten den Wellengang direkt widerspiegelt.
Auf Helgoland angekommen, geht es dann zu Fuß weiter, denn Helgoland ist nicht nur autofrei, auch Fahrräder sind verboten. Die wenigen Ausnahmeregelungen, die das Fahrradfahren bedingt erlauben, nimmt Touristen grundsätzlich aus, weshalb Helgoland für Touristen als die Fußgängerinsel schlechthin gilt.
Wer in Helgoland Urlaub macht, sucht meist die natürliche Entspannung beim Wandern oder am Strand. Dafür ist die Insel auch ideal geeignet. Kinder können hier aufgrund des fehlenden Verkehrs gefahrenlos spielen, die Natur lädt zu ausgiebigen Wandertouren ein und der Strand scheint trotz des hohen Andrangs an Reisenden idyllisch und unbelebt. Die meisten Urlauber reisen am Ende des Tages wieder ab, wer jedoch länger bleiben möchte, kann sich auf www.belvilla.de über mögliche Ferienunterkünfte informieren.
Das besondere Highlight der Insel: die Möglichkeit zollfrei einzukaufen. Viele Produkte werden so zu echten Schnäppchen, da bei ihnen auch die Mehrwertsteuer wegfällt. Helgoland fällt bei der Abgrenzung des Zollinlandes aus dem Raster. Die Insel zählt nicht zum „Inland“ und ist somit ein Drittland, welches von Abgaben befreit ist.